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Hubert Neubacher
Hubert Neubacher auf dem Ponton in Entenwerder vor einem RettungsringHubert Neubacher auf dem Ponton in Entenwerder vor einem Rettungsring

Von Österreich an die Elbe - eine Erfolgsgeschichte


„Wir müssen nicht die Größten sein. Aber wir wollen die Besten sein“ – so lautet das Credo von Hubert Neubacher (53), der sich als Österreicher einen festen Platz in der Hamburger Hafen- und Tourismuswirtschaft erarbeitet hat. Vor 31 Jahren begann Neubacher seinen Karriereweg bei Barkassen-Meyer. Heute ist er Geschäftsführer und Inhaber des hanseatischen Traditionsunternehmens, das im Jahr 1919 die erste Barkasse für Schlepparbeiten ankaufte. „Das ist für mich nicht nur ein Beruf“, sagt Neubacher. „Es ist meine Berufung.“ Eine Berufung, zu der er über Umwege fand.

Schon früh ist ihm klar, dass er eines Tages die vertraute Heimat in der österreichischen Steiermark gegen die große weite Welt eintauschen wird. Nach der Ausbildung zum Kellner führt ihn sein Weg aus Lech über die Alpen nach Hamburg, wo er im Jahr 1994 erstmals einen Fuß auf eine Meyer-Barkasse setzt – als Kellner zur See. „Es klingt vielleicht komisch, aber ich habe irgendwie gespürt, dass das der Platz ist, wo ich hingehöre“, sagt er heute.

Wenig später heuert Neubacher als Assistenz der Geschäftsführung bei Barkassen-Meyer an und die Dinge fügen sich. Im Jahr 2002 übernimmt er zunächst die Geschäfte von Barkassen-Meyer, seit 2013 ist er Inhaber des Unternehmens. Sein Erfolg hat ihm an den Landungsbrücken über die Jahre den nötigen Respekt verschafft, sein Charakter Sympathie. „Mit harter, ehrlicher Arbeit und einem fairen Miteinander findet man an der Waterkant schnell Verbündete und im schönsten Fall Freunde fürs Leben.“

Gekommen, um zu bleiben! So soll Hamburg auch in Zukunft Neubachers Heimathafen bleiben – mit dem Blick nach vorn und der Tradition im Rücken: Auf stolze 100 Jahre Firmengeschichte von Barkassen-Meyer kann Hubert Neubacher im Jahr 2019 bereits zurückblicken. Ein ganz besonderes Jubiläum, das gebührend gefeiert wurde und Ansporn für Kommendes ist: „Für uns ist dieses Jubiläum Motivation, auch in Zukunft Tradition mit Moderne am Hafen zu verbinden und unseren Gästen unvergessliche Momente in Hamburg und entlang der Elbe zu bescheren."

Für solche unvergesslichen Momente sorgen neben den vielfältigen Touren durch die Speicherstadt und entlang der Elbe auch die Fahrten in den Kunstbarkassen der Flotte. In regelmäßigen Abständen lässt Neubacher seine Schiffe von namhaften Künstlern umgestalten, um den Hafen ein kleines bisschen bunter zu machen. „Die Idee hinter den farbenfrohen Barkassen ist, Kunst im öffentlichen Raum zu fördern und jungen, tollen Künstlern eine außergewöhnliche Plattform zu bieten“, so Neubacher. Und pünktlich zum Jubiläum hat er sich mit der MS Ennstal nicht nur den Traum vom ersten eigenen neugebauten Schiff erfüllt, sondern gleichzeitig eine weitere Kunstbarkasse vom Stapel gelassen, die niemand Geringeres als Panikrocker Udo Lindenberg gestaltet hat.

Diese Verbindung aus Wirtschaftlichkeit mit der Liebe zur Kultur – das schätzt und fördert der umtriebige Kunst-Liebhaber sehr. Denn wer Barkassen-Meyer kennt, weiß, dass Neubacher und seine Crew den Gästen mehr bieten wollen, als reguläre Hafenrundfahrten: Vernissagen, Lesungen und Konzerte finden an Bord ebenso statt wie zuletzt Vorlesungen der Universität Hamburg im Rahmen der 100-Jahr-Feier der wissenschaftlichen Institution.

Bei dem ganzen Trubel, den der Alltag für den Touristiker und Firmenchef Hubert Neubacher mit sich bringt, darf eine Sache nicht fehlen: soziales Engagement, das ihm ganz besonders wichtig ist. „Ich bin wirklich zufrieden“, so Neubacher. „Aber natürlich darf man auch nicht vergessen, etwas zurückzugeben.“ Immer wieder setzt er sich deshalb für wohltätige Zwecke ein, unterstützt gemeinnützige Vereine oder spendet an Stiftungen. So engagiert er sich seit vielen Jahren für die NCL-Stiftung, die gegen Kinderdemenz kämpft und deren Kuratoriumsmitglied er inzwischen ist. Zudem kämpft Neubacher als Vorsitzender für die Belange Freundeskreises DAS SCHIFF, Europas einzigem seetüchtigen Schifftheater, und engagiert sich seit langer Zeit für die Aidshilfe Hamburg sowie die Stiftung phönikks.

Ein ganz besonderes Amt, das der Österreicher aus der Steiermark derzeit zudem bekleidet, ist die Präsidentschaft der Touristikvereinigung Skål International Deutschland, der nationalen Sektion der weltweit führende Vereinigung von Entscheidern der Reise- und Tourismusindustrie. Ursprünglich im Jahr 2013 zum Präsidenten des Hamburger Skål-Clubs gewählt, waren sich alle Entscheider einig, dass der Tausendsassa von der Waterkant ab 2018 auch die nationalen Interessen vertreten solle. „Darüber bin ich sehr stolz und freue mich über das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird“, so Neubacher. „Dieses Engagement gilt dem Tourismus in ganz Deutschland – da kann ich meine Erfahrungen aus dem Hamburger Hafen natürlich bestens einbringen!“

Von Österreich an die Elbe und von Hamburg in die Welt – die Erfolgsgeschichte von Hubert Neubacher ist längst noch nicht zu Ende.

Presseartikel


Stöbern Sie gern durch einige Artikel, die im Rahmen unseres Jubiläums erschienen sind.

Artikel in der Kronen Zeitung


Unter dem Titel "Alpen-Kapitän im Hamburger Hafen" berichtete die Kronen Zeitung über Hubert Neubacher.

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Artikel in der WELT


„Abzocken ist nicht mehr möglich“ - so betitelte die WELT ihren Artikel vom März 2019.

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Titel des Magazins "Der Hamburger"

Artikel in "Der Hamburger"


"Der Österreicher, der als Kellner nach Hamburg kam und Chef von Barkassen-Meyer wurde", so beginnt der Artikel über Hubert Neubacher im Magazin "Der Hamburger".

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Artikel im Magazin Brücke 6


Zu unserem Jubiläum haben wir ein eigenes Magazin herausgebracht: "Brücke 6". Da durfte auch ein Portrait über Hubert Neubacher nicht fehlen!

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Das Weiche regiert über das Harte

Vom Kellner zum Chef im Hamburger Hafen


... unter diesem Titel hat Jürgen Vogt vom Soester-Anzeiger im Rahmen der Akademie für Publizistik ein weiteres schönes Porträt über Hubert Neubacher geschrieben.


Multimedia

Hubert Neubacher im Gespräch

Hubert Neubacher berichtet über seinen Werdegang, die Energie des Hamburger Hafens, über Kunst und sein soziales Engagement.


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